10 Fakten - darum ist Spirulina gesund

Voller Nährstoffe wie Eisen, Magnesium, Zink und vielen mehr soll Spirulina den Körper rundum gesund halten und wird oftmals als Wunderalge oder Superfood deklariert. Doch was steckt tatsächlich in der kleinen grünen Alge und was macht sie so großartig? Diese 10 Fakten verraten es und lüften das Geheimnis rund um die Spirulina!

Fakt 1: Was ist Spirulina und warum ist sie so gesund? 

Spirulina ist im Grunde genommen gar keine Algenart, sondern zählt zu den sogenannten Cyanobakterien. Spirulina ist eines der ältesten Lebewesen der Welt und hat bereits vor rund drei Milliarden Jahren den Planeten besiedelt.

Fakt 2: Wie wächst Spirulina?

In der Natur wächst die Mikroalge in Salz- oder Süßwasserseen und besiedelt flache Wassergebiete in tropischen und subtropischen Klimazonen. Mittlerweile wird Spirulina allerdings auch in Österreich kultiviert und hat keine langen Transportwege mehr notwendig.

Fakt 3: Spirulina als Nahrungsergänzung

Bereits seit den 1970er Jahren wird Spirulina dank der hohen Nährstoffdichte in Kapseln, Tabletten oder Pulverform als Nahrungsergänzung verkauft. Die Verzehrempfehlung beträgt 2-5 Gramm pro Tag, also ein Teelöffel der pulverisierten Spirulina-Algen.

Fakt 4: Nährstoffreiches Gemüse

Spirulina besteht zu 60% aus hochwertigen, pflanzlichen Proteinen, die der Körper bestens verwerten kann. Zusätzlich dazu enthält Spirulina eine Palette an essentiellen Fettsäuren, Vitaminen (B1, B2, B3, D und E), Mineralstoffen (Magnesium, Kalzium, Natrium und Kalium), sowie Spurenelemente (Eisen und Zink).

Fakt 5: Wirkung der Wunderalge

Die regelmäßige Einnahme von Spirulina kann zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen und dabei unterstützen, den Tagesbedarf einiger Mineralstoffe zu decken. Dadurch können etwa das Immunsystem gestärkt, die Darmflora unterstützt, der Blutdruck gesenkt sowie die Entgiftung des Körpers gefördert werden.

Fakt 6: Mögliche Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen von Spirulina sind bis heute umstritten und es gibt nur wenige wissenschaftliche Studien, die klare Ergebnisse liefern. Allerdings sollten bei der Qualität und Herkunft der Spirulina Algen keine Abstriche gemacht werden. Wächst die Alge etwa in unkontrollierten Bedingungen, wie etwa Gewässern mit erhöhtem Quecksilber-Anteil, nimmt die Alge diese auf und kann durch den Verzehr großen Schaden im Körper anrichten.

Fakt 7: Spirulina als Quelle für Vitamin B12

Trotz des hohen Anteils an Vitamin B12 ist Spirulina nicht als Nahrungsergänzung für genanntes geeignet, da lediglich 20% des vorhandenen Vitamins vom Körper auch tatsächlich verwertet werden können. Spirulina ist somit kein Ersatz für ein Vitamin-B12-Präparat.

Fakt 8: Die richtige Dosierung

Die tägliche Verzehrempfehlung von Spirulina beträgt 3-5 Gramm. Presslinge und Tabletten müssen 2-5 mal pro Tag eingenommen werden, während sich Spirulina Pulver hingegen ideal in Flüssigkeiten wie Säften, Smoothies oder Smoothiebowls als Komponente einbauen lässt. Durch die Pulverform können Nährstoffe und Vitamine bereits über die Mundschleimhäute aufgenommen und damit vom Körper schneller verwertet werden. 

Fakt 9: Herkunft von Spirulina: Regional kaufen!

Bei der Qualität und Herkunft der Spirulina-Algen sollten keine Abstriche gemacht werden. Wächst die Alge in unkontrollierten Bedingungen, wie etwa Gewässern mit erhöhtem Quecksilber-Anteil, nimmt die Alge diese auf und kann durch den Verzehr großen Schaden im Körper anrichten. Daher gilt auch bei Spirulina Algen: Buy local! Das Start-Up Spirulix aus Österreich ist hierbei ein Vorreiter und baut die kleine Wunderalge auf der hauseigenen Algenfarm mitten in Niederösterreich an.

Fakt 10: Spirulina für Haustiere

Nicht nur bei uns Menschen hat die Einnahme von Spirulina eine positive Wirkung, auch unsere vierbeinigen Freunde (Hund, Katze) profitieren davon. So kann die Mikroalge beigemischt ins Futter unter anderem für mehr Kraft, Ausdauer und eine verbesserte Verdauung sorgen.