Superfood Spirulina: Vitamine und Nährstoffe der gesunden Alge

Spirulina, klassifiziert als Mikroalge, wenn man es aber genau nimmt, eigentlich ein Cyanobakterium. In jedem Fall besticht die Alge mit ihrem besonders hohen Nähr- und Vitalstoffgehalt und gilt daher als Superfood. Aber ist Spirulina wirklich so gut, oder doch nur eine weitere Trenderscheinung? 

 

Spirulina als Vitamin-Quelle?

Durch die Farbstoffe Phycocyanin und Chlorophyll entsteht die markante Farbe der Spirulina-Alge. Die Farbe ist jedoch nicht das einzige, was die Mikroalge so besonders macht. Im Gegensatz zu Makroalgen, die wir vorrangig vom Japaner um die Ecke kennen, handelt es sich bei Spirulina um sogenannte Mikroalgen, die, wie der Name schon verrät, winzig klein sind und unter freiem Auge nicht erkennbar sind. Insgesamt existieren rund 35 verschiedene Arten von Spirulina, die bekannteste darunter: Arthrospira platensis. 

Generell wachsen die Cyanobakterien in Süß- und Salzwasserseen und sind in Australien, Asien, Afrika und Mittelamerika beheimatet. Dort findet die Spirulina bereits seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel Verwendung. Mittlerweile werden auch in Österreich und Deutschland Spirulina-Algen kultiviert, meist in Aquakulturen und unter strengen Hygienebedingungen und Qualitätsstandards. Das räumt so manche Vorurteile einer schlechten Ökobilanz von Spirulina aus dem Weg und macht Platz für wichtigere Dinge.

Kann Spirulina nun tatsächlich als Vitaminquelle konsumiert werden und was genau würde das der Gesundheit bringen?  

 

Nahrungsergänzung für Jedermann & -frau

Die Mikroalge besteht zu 60% aus hochwertigen, pflanzlichen Proteinen, die der Körper bestens verwerten kann. Zusätzlich dazu enthält Spirulina eine Palette an essentiellen Fettsäuren, Vitaminen (B1, B2, B3, D und E), Mineralstoffen (Magnesium, Kalzium, Natrium und Kalium), sowie Spurenelemente (Eisen und Zink). Die regelmäßige Einnahme von Spirulina kann zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen und dabei unterstützen, den Tagesbedarf einiger Mineralstoffe zu decken.

Damit ist die Mikroalge sowohl für leidenschaftliche Fast Food Liebhaber:innen als auch für Gemüsetiger bestens geeignet und kann Vitalstoffmängel vorbeugen und die Nährstoffversorgung gegebenenfalls optimieren. 

 

Wie sollte Spirulina eingenommen werden?

Die tägliche Verzehrempfehlung von Spirulina beträgt 3-5 Gramm, abhängig vom Aktivitätslevel, sowie dem Vitalstoff-Defizit. Presslinge und Tabletten gelten meist als geringeres Übel beim Verzehr von Algen, müssen allerdings auch 2-5-mal pro Tag eingenommen werden. Spirulina Pulver lässt sich hingegen  ideal in Flüssigkeiten wie Säften, Smoothies oder Smoothiebowls als Komponente einbauen. Durch die Pulverform können Nährstoffe und Vitamine bereits über die Mundschleimhäute aufgenommen werden und können damit auch vom Körper schneller verwertet werden. 

Zu welcher Tageszeit (morgens, mittags, abends) die Spirulina Algen eingenommen werden spielt keine große Rolle. Es wird jedoch oftmals empfohlen, die Mikroalge vor oder nach dem Frühstück einzunehmen, um den Körper bereits morgens mit notwendigen Bausteinen für tägliche Prozesse zu versorgen.

 

Risiken & Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen von Spirulina sind bis heute umstritten und es gibt nur wenige wissenschaftliche Studien oder Forschungen, die klare Ergebnisse liefern. Allerdings sollten bei der Qualität und Herkunft der Spirulina Algen keine Abstriche gemacht werden. Wächst die Alge etwa in unkontrollierten Bedingungen, wie etwa Gewässern mit erhöhtem Quecksilber-Anteil, nimmt die Alge diese auf und kann durch den Verzehr großen Schaden im Körper anrichten. Daher gilt auch bei Spirulina Algen: Buy local!

Das Start-Up Spirulix aus Österreich hat sich genau diesen hohen Qualitätsstandards verschrieben und baut die kleine Wunderalge auf der hauseigenen Algenfarm mitten in Niederösterreich an. Die Ernte geschieht im Familienbetrieb von Hand und dabei werden natürlich höchste Qualitäts- und Hygienestandards eingehalten. Die Produktpalette reicht von Nahrungsergänzung in Pulverform über einzigartige Snackprodukte wie etwa Spirulina Cracker und Schokolade, bis hin zu verschiedenen Müslis. Da ist für absolut jeden etwas dabei.

Bei einer Spirulina-Allergie sollte auf das Superfood verzichtet und nach anderweitigen Alternativen gesucht werden. Potenzielle Wechselwirkungen mit Medikamenten sollten ebenfalls mit einem/einer Arzt/Ärztin oder Apotheker:in abgeklärt werden.